Header Portrait Dr Jörg Haas

Holistische Softwarelösungen versus Best of Breed

Portrait Dr Jörg Haas
Portrait Dr Jörg Haas

Im Fachmagazin ERP-Management ist ein Interview mit Scopevisio-Gründer und CEO Dr. Jörg Haas erschienen. Darin erläutert er die Vorzüge einer holistischen Lösung gegenüber dem Best-of-Breed-Ansatz. Er stellt außerdem die Stärken von Scopevisio als integrierte Lösung dar und spricht über seine Pläne für die Weiterentwicklung des Unternehmens im Hinblick auf Zukäufe und Internationalisierung.

Best-of-Breed-Lösungen decken jeweils eine spezifische Aufgabe oder einen einzelnen Abteilungsbereich ab – etwa CRM, Payroll oder Dokumentenmanagement. Sie können Daten zwar über APIs übertragen, Prozessinformationen lassen sich dabei jedoch kaum weitergeben. Der entscheidende Nachteil: Abteilungsübergreifende Transparenz und durchgängige Prozessketten bleiben auf der Strecke.

Holistische Lösungen wie Scopevisio betrachten das Unternehmen als Ganzes und bilden Hauptgeschäftsprozesse entlang aller Abteilungen ab – vom ersten Lead über Angebot und Leistungserbringung bis zur Gewinn- und Verlustrechnung, vollständig nachvollziehbar. Weltweit gibt es laut Artikel nur rund zehn Anbieter, die diesen Ansatz konsequent umsetzen, darunter SAP, Microsoft Dynamics und Scopevisio.

Das System ist branchenunabhängig einsetzbar und lässt sich über Stammdateneinstellungen an die Fachsprache verschiedener Branchen anpassen – aus einem „Kunden“ wird so je nach Kontext ein Patient, Gast oder Mandant. Besondere Stärken liegen im Finanzwesen und Enterprise Content Management.

Beim Thema KI setzt Scopevisio seit über zehn Jahren auf logikbasierte Ansätze und arbeitet aktuell an einem Enterprise-GPT-Modell für eine rechtegesteuerte, natürlichsprachliche Wissensbasis – wobei gerade hier die Vorteile einer konsistenten, ganzheitlichen Datenbasis zum Tragen kommen.

Autor:in