Im „Wirtschaftsforum“ ist eine Interview mit Scopevisio CRO Alexander Kintzi erschienen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie künstliche Intelligenz und cloudbasierte ERP-Lösungen den deutschen Mittelstand wettbewerbsfähiger machen können.

Kintzi erläutert, dass der Mittelstand mit wachsenden Anforderungen konfrontiert ist – darunter Fachkräftemangel, regulatorische Vorgaben und steigende Prozesskomplexität. Scopevisio setzt genau hier an und entwickelt cloudbasierte ERP-Lösungen, mit denen sich kaufmännische Kernprozesse auf einer zentralen Plattform bündeln und automatisieren lassen.
Der zentrale Anspruch des Unternehmens lautet „Simplify your daily business“: Mittelständler sollen von gewachsenen Systemlandschaften, Insellösungen und manuellen Abläufen befreit werden. Stattdessen sollen alle Bereiche – von Vertrieb und Beschaffung über Projektmanagement bis hin zu Buchhaltung, Controlling und HR – nahtlos ineinandergreifen.
Als entscheidenden Unterschied zu Wettbewerbern nennt Kintzi die durchgängige Prozesssicht: Während andere Anbieter oft nur in Einzeldisziplinen punkten, vermeidet Scopevisio Datensilos und Schnittstellenprobleme durch eine gemeinsame Datenbasis. Die Cloud wird dabei nicht als rein technisches Merkmal, sondern als strategischer Vorteil für Skalierbarkeit und schnelle Einführung verstanden.
Bezüglich KI betont Kintzi, dass diese kein Zusatzprodukt, sondern ein integraler Bestandteil der Plattform sein soll. Konkrete Einsatzgebiete sind die Belegverarbeitung, Buchungsvorschläge, Reporting und die Auswertung von Unternehmenswissen. Wichtig sei dabei, dass KI sicher, kontrollierbar und in bestehende Governance-Strukturen eingebettet ist – denn Datenschutz sei die größte Sorge der Kunden.
Für die Zukunft plant Scopevisio, seine Position als führender Cloud-ERP-Anbieter für serviceorientierte Mittelständler im DACH-Raum weiter auszubauen – durch technologische Weiterentwicklung, den Ausbau des Partnernetzes und eine klare Vision: eine intelligente Plattform, auf der Unternehmen ihr gesamtes kaufmännisches Geschäft steuern können, mit weniger manuellem Aufwand, mehr Automatisierung und besseren Entscheidungsgrundlagen.
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