Im Nachgang zum Cloud Unternehmertag 2024 ist in der Fachzeitschrift für Familienunternehmen „Die News“ ein Beitrag zum Thema KI in betrieblichen Abläufen erschienen:
Der Artikel behandelt die steigende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Hyperautomatisierung zur Effizienzsteigerung in Unternehmen. KI-Technologien, wie Mustererkennung und Maschinelles Lernen, werden zunehmend zur Automatisierung administrativer Prozesse eingesetzt, etwa in der Rechnungsverarbeitung oder im Controlling.
Im Mittelpunkt steht das Konzept der Hyperautomatisierung: die Kombination verschiedener KI-Technologien wie robotergesteuerter Prozessautomation, Expertensystemen und maschinellem Lernen. Ziel ist es, möglichst viele Teilschritte in Hauptgeschäftsprozessen zu automatisieren, damit diese schneller, präziser und mit weniger menschlichen Eingriffen ablaufen.
Als konkretes Praxisbeispiel dient die Eingangsrechnungsverarbeitung mit der Scopevisio-Lösung: Rechnungen werden automatisch ausgelesen, Prüf- und Freigabeprozessen zugeordnet, teils automatisch verbucht und revisionssicher archiviert. Manuelle Schritte wie Stempeln, Dateneingabe oder händisches Weiterleiten entfallen vollständig. Dabei kommen künstliche neuronale Netze zur Belegdatenextraktion, RPA zur Lieferantenerkennung und Expertensysteme für Freigabeprozesse zum Einsatz. Weitere Automatisierungspotenziale liegen in der Fakturierung und im Controlling, wo Berichte und Dashboards sich selbständig aktualisieren.
Scopevisio-CEO Dr. Jörg Haas betont, dass KI Verwaltungsmitarbeitende nicht ersetzt, sondern ihre Aufgabenfelder erweitert – hin zu steuernden und entscheidenden Tätigkeiten. Angesichts des Fachkräftemangels sieht er Hyperautomatisierung als unverzichtbar: Ohne sie sei die für den gesellschaftlichen Wohlstand notwendige Produktivitätssteigerung von 35 Prozent in den nächsten 10 bis 15 Jahren schlicht nicht erreichbar.