Managed Services 2019 – Immer mehr aus der Cloud

Allgemein

25. Juni 2019 436 Aufrufe

Mit Managed Services setzen IT-Dienstleister laut einer neuen Studie jährlich zwischen 32 Milliarden (IDC) und 40 Milliarden Euro (Bitkom) pro Jahr um. Ein großer Teil dieses Umsatzes geht auf das Konto von Managed Cloud Services.

Der Markt ändert sich

Klassische Managed Services sind beispielsweise Backup, Security, Workplace-Systeme, Netzwerke sowie der Betrieb und die Wartung von komplexen Unternehmens-Anwendungen. Dedizierte IT Services für SAP gehören neben Security-Lösungen 2019 zu den Spitzenreitern beim Sourcing.

Einen rasanten Aufschwung nehmen derzeit Managed Cloud Services. Dabei bieten IT Service Provider zunehmend Lösungen und Bereitstellungsmodelle aus der Cloud an. 

Unser Beitrag basiert auf Ergebnissen der Studie „Managed Services 2019“ von IDG Research Services, COMPUTERWOCHE und CIO. Wir untersuchen aktuelle Trends im Sourcing und die enorm breite Akzeptanz für Cloud Computing.

Welche Prioritäten haben CIOs?

Die Studie untersucht, in welchem Maß IT Services für welche Zwecke in Anspruch genommen wird. Wir fassen die Ergebnisse zusammen.

Datenschutz und Cyber Security haben Priorität

Wichtigstes Thema für fast 35 Prozent der Befragten ist der Datenschutz, dank der Einführung der DSGVO. Eng damit verwandt ist das drittwichtigste Thema: Cyber Security halten 31 Prozent für die wichtigste Herausforderung. Den zweiten Platz belegt IT-Service-Management als Top-Priorität für 33 Prozent der Befragten.

30 Prozent sehen die Cloud als Top-Thema, 27 Prozent die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, 24 Prozent KI und 22 Prozent Industrie 4.0.

Auf den Plätzen folgen Mobile Solutions, Automatisierung, Analytics / Big Data und Managed Services / Outsourcing (rund 19 Prozent), Modernisierung der Infrastruktur und Fachkräftemangel (um die 17 Prozent). An den Fachkräftemangel hat sich die Branche offenbar gewöhnt, Rationalisierung durch Digitalisierung hat möglicherweise viel Arbeit eingespart. 

Managed Cloud Services

Bei Managed Cloud Services sorgt der Cloud Provider für reibungslosen Betrieb, Skalierbarkeit und Performance der Services.

Skalierbar durch Virtualisierung

Die Firmenkunden von Managed Cloud Service Providern betreiben ihre Business-Software in vituellen Server-Umgebungen auf seiner Infrastruktur. Zugleich wendet der Provider Patches und Updates an und liefert Beratung.

Managed Cloud Services sind schnell skalierbar und können damit Lastspitzen schneller abfangen als klassische In-house Deployments.

Managed Cloud Services

Software-as-a-Service bei 90 Prozent beliebt

Cloud-Anwendungen sind bei fast 90 Prozent der Unternehmen angekommen. 62 Prozent nutzen bereits Software-as-a-Service (SaaS), 28 Prozent planen binnen Kurzem ihre Einführung. Auch Plattformen, Infrastruktur, Datenbanken, Desktop und Kommunikation werden as-a-Service genutzt oder eingeführt, bis hin zu Security-as-a-Service und Innovation-as-a-Service.

Vorteile von Managed Services aus der Cloud

Viele Unternehmen haben angesichts des Fachkräftemangels Schwierigkeiten, offene Positionen im IT-Bereich zu besetzen. Strengere Datenschutz-Anforderungen und Zunahme von Hacker-Attacken machen die Aufgaben der IT-Abteilung immer wichtiger, komplexer und schwieriger. Schon kleine Versäumnisse können katastrophale Folgen haben.

Für viele CIOs heißt die Lösung Sourcing. Das große Angebot an IT Services und Cloud-Lösungen ermöglicht eine sinnvolle Aufgabenteilung zwischen In-house und Cloud. Es gibt Zugriff auf Fachexperten, die mittelständische Unternehmen oftmals auf dem Arbeitsmarkt gar nicht mehr finden können.

Outsourcing von Teilaspekten der IT- und Anwendungsinfrastruktur bringt folgende Vorteile:

  • Keine Notwendigkeit, teures IT-Fachpersonal einzustellen
  • Updates und Patches der Software und Aktualisierungen der Hardware werden vom Provider durchgeführt.
  • Cloud-Anwendungen werden von den Herstellern unverzüglich an neue Compliance-Anforderungen angepasst.
  • Server müssen nicht in-house betrieben werden, wo sie unter ihrer Kapazität laufen (sie werden ja üblicherweise „auf Zuwachs“, soll heißen für knftige Leistungsspitzen ausgelegt), sondern werden virtuell in Rechenzentren von Fachpersonal bereitgestellt und administriert.
  • Lizenzen und Hardware-Kapazitäten werden „per Use“ abgerechnet und sind damit leicht kalkulierbar und skalierbar.
  • IT Managed Service Provider beraten und unterstützen bei der digitalen Transformation und dem Deployment der Lösungen.

Kernanforderungen an CIOs

CIOs sind in vielen Betrieben aufgefordert, die Komplexität der Prozesse in Verwaltung und Fertigung zu reduzieren. Lean-Methoden müssen im Unternehmen gelebt werden. Jede Form von Verschwendung erhöht den Kostendruck und bringt Wettbewerbsnachteile.

Alle Vorgänge sollten so einfach, automatisiert und ressourcenschonend wie möglich abgewickelt und die Qualität und Schnelligkeit dabei wenn möglich noch gesteigert werden. Das funktioniert nur in einer hochgradig agilen IT-Organisation.

Eine weitere Anforderung ist die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Damit obliegt der IT-Abteilung nicht nur die Planung und Umsetzung der digitalen Transformation, sondern auch die strategische Entwicklung des Unternehmens in volatilen und innovativen, neuen Geschäftsfeldern.

Services

IT Managed Services to the Rescue

Im Spannungsfeld zwischen anspruchsvollen Kunden und riesigen Multi Service Providern wie Microsoft, Google und Amazon haben IT Service Provider einen wachsenden Anteil an der Bereitstellung hoch individueller Managed Services und der zugehörigen Expertise.

Der Markt wächst, insbesondere auch für Bereitstellungsmodelle aus der Cloud.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie von der Digitalisierung profitieren.
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