Buchhaltungssoftware

Buchhaltungssoftware für Deutschland, Schweiz, Österreich (DACH)

Unterschiede liegen im Detail

Unternehmen mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen vor der Aufgabe, eine einheitliche Buchführung zu organisieren und gleichzeitig die länderspezifischen Besonderheiten zu beachten. Kann in den sogenannten DACH-Ländern einheitlich eine Buchhaltungssoftware eingesetzt werden? Das würde die Arbeiten vor allem beim Jahresabschluss und bei der Konsolidierung erheblich erleichtern.

16. Dezember 2014 2469 Aufrufe

Unterschiede bei Kontenrahmen und Mehrwertsteuervorschriften

Grundlegende Prinzipien der Buchhaltung sind in allen drei Ländern gleich. Die Buchhaltung muss alle Geschäftsvorfälle aufarbeiten, die Bewertung des Vermögens erfolgt nach einer Inventur und ihre Anschaffungskosten dürfen nur über Abschreibungen den Gewinn mindern. Alle Unterlagen müssen einem Fremden zeitnah einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens vermitteln. Und dennoch gibt es Unterschiede in den einzelnen Ländern. Buchhaltungssoftware muss hier vor allem die unterschiedliche Kontenrahmen sowie Mehrwertsteuervorschriften berücksichtigen. Natürlich muss das Programm, das auf dem Euro basiert, auch die Schweizer Franken umrechnen können.

Software für mehrere Länder benutzbar

Einige Softwareanbieter entwickelten in den letzten Jahren Programme, die in verschiedenen Ländern verkauft werden und natürlich den dort geltenden Vorschriften entsprechen. Damit wird es möglich, die Jahresabschlüsse der einzelnen Gesellschaften bei der Muttergesellschaft zusammenzuführen. Beispiele für solche Programme sind Diamant/2, Monkey-Office, Sage Office oder Banana. Sie eignen sich für verschiedene Unternehmensgrößen und unterschiedliche Betriebssysteme. Hier empfiehlt es sich, die Demoversionen zu nutzen und das Programm ausführlich zu testen.

Holdingstruktur stellt besondere Anforderungen

Softwareanwender legen besonderes Augenmerk darauf, ob die angebotenen Sachkontenrahmen individuell verändert werden können. Beteiligungen und Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen erfordern hier eine besondere Struktur.
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